Protokoll der Gemeindeversammlung vom 28.01.2020 um 19:00 Uhr im Kirchsaal der ev. Kirche in Dreis-Tiefenbach

 

Anwesende Presbyterium: Pfr. Weiß, Km Braach, Pr. Flick, Pr. Schroer, Prn Stadler, Pr. Stolz, Prn. Stücher

 

Protokoll: Km Braach

 

Der Einladung sind 27 Gemeindeglieder gefolgt, darunter 1 aus Deuz.

Pfr. Weiß begrüßt die Anwesenden mit Andacht und Gebet.

TOP 1 Kooperation zwischen den Kirchengemeinden Netphen, Deuz und Dreis-Tiefenbach und weitere Ausgestaltung

Pr. Stolz stellt zunächst anhand einer Präsentation die IST-Situation und sowohl die Auswirkungen einer Zustimmung zur Fusion als auch die einer momentanen Ablehnung dar.

Armin Loth sieht hier jedoch keine Argumente, die für oder gegen eine Fusion sprechen, sondern nur Ängste und sehr viel Arbeit, für die jede Menge Man-Power benötigt werden wird.

Gerlinde Schäfer ist enttäuscht darüber, dass keine klaren Vorteile sichtbar werden und damit keine Werbung für eine Fusion gemacht wird.

Pfr. Weiß teilt noch einmal mit, dass der Vertretungsplan der Pfarrer in der Region auch bei einer Nichtfusion bestehen bleibt.

Pfr. Weiß berichtet, dass sowohl Deuz als auch Netphen sehr interessiert an einer Fusion mit Dreis-Tiefenbach sind und deshalb extra den Zeitrahmen für den Tendenzbeschluss verschoben haben.

Pr. Schroer gibt zu bedenken, dass durch die Fusion neue Strukturen geschaffen werden, auch ohne Dreis-Tiefenbach. Wir haben es dann hinterher umso schwerer in die entstandenen Strukturen hereinzuwachsen. Es wird in diesem Zusammenhang festgestellt, dass die zukünftigen Bezirksausschüsse (bisher Presbyterium) nicht mehr die Befugnisse und Handlungsmöglichkeiten eines Presbyteriums haben.

Pr. Flick merkt an, dass die Gemeindeversammlung keinen Beschluss fassen kann und zitiert: “Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“

Auf die Frage nach einem möglichen gemeinsamen Projekt, nennt Pfr. Weiß ein Kolumbarium. Hier könnten erhebliche Einnahmen für alle 3 Kirchengemeinden generiert werden.

Aus den Reihen der Teilnehmer wird noch einmal darauf hingewiesen, dass die bestehenden Ortsstrukturen bei einer Fusion einiges an Schwierigkeiten bedeuten könnte.

Uli Müller weist darauf hin, dass ein gemeinsamer Gemeindebrief nicht gewollt, eine engere Zusammenarbeit aber gewünscht ist.

Karin Flender sieht in einer Fusion die Chance, neue Dinge zu tun.

Jochen Kühn (Deuz) denkt, dass bei einer Fusion Strukturen erreicht werden, die Ruhe für die nächsten 10 Jahre schafft, um sich der inhaltlichen Arbeit zu widmen.

Pfr. Weiß erklärt das die Ausschüsse, die in der Satzung genannt sind, besetzt werden müssen. Andere Ausschüsse können zusätzlich gebildet werden. Die Satzung wird vom neu gebildeten Presbyterium verabschiedet.

 

Pfr. Weiß bittet zum Schluss um ein Votum der Gemeindeversammlung:

In offener Abstimmung per Handzeichen ergibt sich folgendes Ergebnis:

16 Ja-Stimmen, 4 Nein-Stimmen (1 schriftlich) und 7 Enthaltungen. Das Presbyterium war an dieser Abstimmung nicht beteiligt.

Pfr. Weiß bedankt sich bei den Anwesenden und beendet die Sitzung gegen 21:15 mit der Bitte um Gottes Segen.

   

   

   

   

   

   

   

   

   

   

   

   





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